Werden die Tablet-PCs mit ihren berührungsempfindlichen Oberflächen nun die Geräte, mit denen die ehemals klassischen Zeitungsverlage die Kostenlos-Kultur des Internets hinter sich lassen? Apple-Boss Steve Jobs wird nicht müde, das neue iPad als universelles Unterhaltungs– und Nachrichtengerät zu feiern, mit dem auch digitale Zeitungen, Zeitschriften und Bücher gelesen werden können. Parallel will in Deutschland neben anderen auch das Berliner Unternehmen Neofonie mit seinem Konkurrenzprodukt WePad ins Geschäft kommen. Nur: Die erste öffentliche Vorstellung des angekündigten Wunderwerkzeugs geriet am 12. April zu einem beispiellosen PR-Desaster, mit Media Player-Absturz im Live-Durchlauf. Während die IT-Branche rätselt, erscheint eine aktuelle Umfrage des Online-Dienstes meedia.de als sehr interessant. Sie zeigt, dass die deutschen Verlage skeptisch sind und bei ihren Zukunftsplänen nicht von Apple abhängig sein wollen.
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