Das Smartphone als Reiseführer

Apps wie Wikitude 4.0 oder Cyclo­pe­dia zei­gen Ziele und vie­les mehr

So ein Rei­se­füh­rer ist ja an sich ein herr­li­ches Print­pro­dukt. Im bes­ten Fall hand­lich, infor­ma­tiv und unter­halt­sam mit Tex­ten und Profi-Fotos. Wie nicht anders zu erwar­ten, drän­gen nun junge Unter­neh­men auch mit Appli­ka­tio­nen für die all­ge­gen­wär­ti­gen Smart­pho­nes auf den Markt, durch deren Down­load die Tourismus-Branche wei­ter ver­än­dert wer­den soll. „Wikitude 4.0“ und „Cyclo­pe­dia“ hei­ßen zwei der Apps. Von „Aug­men­ted Rea­lity“ ist im Zusam­men­hang mit die­sen Anwen­dun­gen für mobile Geräte die Rede. Über­setzt wird das in der Bran­che mit „Erwei­terte Realität“.

Für App­les iPhone, aber auch für die Betriebs­sys­teme Android und Sym­bian OS ist die Anwen­dung „Wikitude 4.0“  des öster­rei­chi­schen Unter­neh­mens „Mobi­lizy“ nutz­bar. Mit Smartphone-Kamera und den ver­knüpf­ten Geo­codes von Social-Media-Netzwerken wie Flickr, Qype, YouTube, Twit­ter und vor allem mit der freien Enzy­klo­pa­edie Wiki­pe­dia ist das Resul­tat auf dem Mini-Bildschirm so etwas wie ein Navi­ga­ti­ons­ge­rät. Der Nut­zer erlebt im Brow­ser die Umge­bung, wie sie andere Men­schen mit Fotos, Audio– oder Video­do­ku­men­ten fest­ge­hal­ten haben. Und kann seine eigene Wahr­neh­mung hinzufügen.

„Erwei­terte Rea­li­tät“, das ist in die­sem Zusam­men­hang eine wirk­lich aus­sa­ge­kräf­tige Wort­neu­schöp­fung der Infor­ma­tik. Am Bei­spiel die­ser Geschäfts­idee, in deren Bereich sich auch ein Unter­neh­men namens „Che­mi­cal Wed­ding“  mit sei­ner Appli­ka­tion „Cyclo­pe­dia“ für App­les iPhone 3GS bewegt, wird ihre Bedeu­tung sehr anschau­lich. Mobile Com­pu­ter wie Smart­pho­nes oder Tablet-PCs , sie ver­än­dern die Ver­hal­tens­wei­sen in einem rasan­ten Tempo. Sie ver­än­dern aber eben auch unsere Wahr­neh­mung und „erwei­tern“ die Realität.



Kommentare

  1. Katharina sagt:

    Span­nend, was in der Bran­che so alles pas­siert. Für mich klingt die Idee mit die­sen Apps für Rei­se­füh­rer nach einer net­ten Spie­le­rei. Mehr aber auch nicht.

    Leute, die auch in Zukunft Bücher für ihren Urlaub kau­fen, die wer­den mehr ler­nen über das Land, in dem sie gerade unter­wegs sind. Mehr sehen auch, schließ­lich sind sie nicht die ganze Zeit mit die­sen Din­gern beschäftigt.


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