Cebit 2010 mit Schwerpunktthema „Connected Worlds“

Her­stel­ler set­zen große Hoff­nun­gen in Tablet-PCs.

Auf das mobile Inter­net und die ver­netz­ten Wel­ten setzt die IT-Branche. „Con­nec­ted Worlds“ hieß dann auch das Schwer­punkt­thema der Cebit 2010, die vom 2. bis 6. März in Han­no­ver ihre Pfor­ten öffnete. Mit  4.157 Unter­neh­men aus 68 Län­dern war die Messe Han­no­ver dann wie­der das Mekka für Infor­ma­ti­ons­tech­nik und Tele­kom­mu­ni­ka­tion. Das Schwer­punkt­thema zeigt, dass die all­ge­meine Ver­net­zung, die ver­schwim­men­den Gren­zen zwi­schen beruf­li­chen und pri­va­ten Berei­chen, zwi­schen sta­tio­nä­ren und mobi­len Arbeits­plät­zen auf der welt­größ­ten Messe der Bran­che eine zen­trale Rolle spie­len. Smart­phone, iPhone, E-Book-Reader, das sind die Hoff­nungs­trä­ger, die seit eini­gen Mona­ten durch die Medi­en­welt geis­tern und die Bran­che hof­fen las­sen. Glau­ben wir den Her­stel­lern, dann sind im Bereich der mobi­len Com­pu­ter neben Lap­tops und klei­nen Net­books im Taschen-Format schon bald Tablet-PCs mit Touch­screen und Highspeed-Internetzugang der ganz große Ren­ner bei Geschäfts– und Pri­vat­kun­den. Das Lesen elek­tro­ni­scher Maga­zine und draht­lo­ses Sur­fen sind mit die­sen hand­li­chen, digi­ta­len „Notiz­blö­cken“ (fast) immer und über­all möglich.

PR, Eupho­rie oder rea­lis­ti­sche Ein­schät­zung? Die Unter­neh­mens­be­ra­tung Deloitte jeden­falls ver­kün­det im Rah­men der Fach­messe, dass die Tablet-PCs mit den berüh­rungs­emp­find­li­chen Bild­schir­men noch in die­sem Jahr im hohen zwei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich ver­kauft wer­den kön­nen. Die neue Gene­ra­tion die­ser Geräte mit Highspeed-Internetzugang richte sich an „Lifestyle-Konsumenten“ und sei aus­ge­reif­ter als die Vor­gän­ger. Bis­her habe es den Gerä­ten auch an Schnitt­stel­len geman­gelt, heißt es. Ein deut­li­ches Plus, das konn­ten die PC-Hersteller im letz­ten Quar­tal des Jah­res 2009 übri­gens ohne­hin ver­zeich­nen: Ein Wachs­tum von 3,5 Pro­zent, für den Notebook-Bereich sogar von 13, 7 Pro­zent haben die Ana­lys­ten des US-Marktforschungsunternehmens IDC errech­net. Und bei den klei­nen, hand­li­chen Net­books geht es wei­ter ganz steil nach oben: 14,5 Mil­lio­nen der Mini­rech­ner für unter­wegs wur­den im letz­ten Jahr welt­weit ver­kauft. Im Ver­gleich zum Jahr 2008 ist das eine Stei­ge­rung von 110 Pro­zent. Das mobile Inter­net ist und bleibt also der Wachs­tums­markt für die Her­stel­ler. Für das Jahr 2010 set­zen diese bei Note­books, Net­books und Tablet-PCs vor allem auf zwei Ele­mente: „3D Fea­tures“ und „Touch-Funktionalität“. Wer die Ankün­di­gun­gen von Markt­füh­rern wie Acer oder  Dell liest, der stol­pert immer wie­der über diese bei­den Zau­ber­wör­ter für die mobi­len Alleskönner.

Nicht nur im Bereich Hard­ware gibt es Neu­ig­kei­ten, auch von den Soft­ware­an­bie­tern ist viel zu erwar­ten. Bran­chen­pri­mus Micro­soft prä­sen­tierte auf der Cebit aktu­elle Beta-Versionen. Micro­soft Office 2010, Micro­soft Office Mobile 2010 und Office Web Apps für Unter­neh­mens­kun­den gehö­ren dazu. Über­haupt, Pre­mie­ren: Von denen gab es auf dem digi­ta­len Mark­platz bei der Cebit 2010 viele. 300 Unter­neh­men waren erst­mals dabei, dar­un­ter Bran­chen­rie­sen wie der Inter­net­kon­zern Google, der ame­ri­ka­ni­sche Inter­net­dienst­leis­ter Ama­zon Web­ser­vices, der japa­ni­sche Musikinstrumente-Konzern Roland und der bri­ti­sche Her­stel­ler 3M Touch Sys­tems. Eines der ganz gro­ßen The­men der Bran­che ist auch 3D, das ja zuletzt mit Kas­sen­schla­gern wie „Ava­tar“ und „Ice Age 3“ fri­schen Wind in die welt­wei­ten Kino­säle gebracht hat. Nicht nur die bereits erwähn­ten PC-Hersteller set­zen auf diese Tech­no­lo­gie. In der Halle 15 der Messe Han­no­ver konn­ten die Cebit-Besucher die Son­der­prä­sen­ta­tion „Next Level 3D“ bestau­nen. Mit „ste­reo­sko­pi­schen Hard– und Soft­ware­lö­sun­gen“ für Kino, Wohn­raum und Arbeits­platz. Hier war zu sehen, in wel­chen Berei­chen 3D-Technologie zum Ein­satz kommt: Medi­zin, Bil­dung, Archi­tek­tur, Film– und Auto­mo­bil­in­dus­trie gehö­ren dazu.



Kommentare

  1. ebook sagt:

    ich finde das ange­bot auf der cebit im bezug auf ebooks und ebook rea­der immer bes­ser. lang­sam setzt sich das ebook durch. das kommt m.e. auch daher, dass appel gerade sein ipad auf den markt gewor­fen hat. wenn dann auch die schu­len und andere bil­dungs­ein­reich­tun­gen die vor­teile von den ebook medien erken­nen, dann steht dem durch­bruch nichts mehr im wege. wis­sen wird dann preis­wert wei­ter­ge­ge­ben wer­den kön­nen. durch die i ink tech­no­lo­gie wer­den die texte auch augen­freund­lich dar­ge­stellt. kurzum, eine super ent­wick­lung. ich freue mich sehr.


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