Die Firma Eizo wird unter Grafikern und Fotografen für ihre Monitore geschätzt. Begeistert sind die Kunden in der Regel von der Farbwiedergabe, weniger vom Preis. In Kürze wird der CG223W aus der ColorGrafic Serie lieferbar, ein kalibrierbarer 22 Zoll Flachbildmonitor mit LCD Technik unter 1.000 Euro. Er rundet die Angebote nach unten hin ab. Zwar kann es unter Umständen auf dem Bildschirm eng werden, wenn die Arbeitswerkzeuge der Grafik und Layout Programme irgendwo platziert werden sollen, doch der Preisunterschied zum nächst größeren Modell mit vergleichbarer Technik, dem 24 Zöller CG241W, beträgt immerhin 500 Euro.
Beide Monitore sind in ihren Daten durchaus vergleichbar. Vielleicht werden noch Vergleichstest erscheinen. Der Maximale Farbraum in Adobe RGB beträgt beim kleineren Modell 95%, beim größeren 96%. Die Maximale Helligkeit wird mit 270 cd/qm bzw. 300 cd/qm angegeben, der Kontrast mit 950:1 bzw. 850:1. Beide verfügen über ein S-PVA Panel von Samsung, das einen größeren Farbraum und eine höhergradige Blickwinkelstabilität garantiert. Die Verwendung einer neueren Technik, die vor allem Kontrast und Blickwinkelstabilbität noch weiter verbessern soll, des H-IPS Panels von LG, erhöht auch den Preis um mindestens 300 Euro auf ca. 1.800. Der CG243W wird mit dieser Technik ausgeliefert.
Wesentlich für den Erfolg des neuen 22 Zöllers wird sein, wie der Kontrast und der Schwarzpunkt bei einer praxistauglichen Helligkeit von 140cd/qm abschneiden. Der Vorgänger konnte in dieser Hinsicht nicht glänzen. Vergleicht man jedoch die Daten des neuen Modells mit denen des alten, zeigen sich markante Unterschiede: Der CG22W stellte einen maximalen Farbraum von 92% Adobe RGB dar, hatte eine maximale Helligkeit von 200 cd/qm und einen Kontrast von 800:1.
Der neue ‘kleine’ Monitor wird für Grafiker und Fotografen sicherlich nicht die beste aller Lösungen für ihre Arbeit darstellen, vielleicht aber eine vernünftige! Für unter 1.000 Euro erhält man einen äußerlich schlicht gehaltenen, mit der Software ColorNavigator kalibrierbaren Monitor, der eine Auflösung von 1.680 mal 1.050 Pixel erlaubt
















Nicht zu vergessen, dass sich scheinbar der Standfuß auch im Vergleich zum Vorgänger ändert.