Gentleman

Til­man Otto kommt eigent­lich aus Köln und ist Sohn eines deut­schen Pas­tors, eigent­lich nicht gerade die per­fekt Vor­raus­set­zung für eine Welt­kar­riere als Musi­ker. Doch als „Gent­le­man“ wurde er zu Deutsch­land wohl bekann­tes­ten Reggae-Export über­haupt. Seit er die Plat­ten sei­nes Bru­der ent­deckte, war er im Reggae-Fieber. Bereits mit 17 Jah­ren reiste er das erste Mal nach Jamaika und sog dort die Rasta-Kultur in sich auf. Einige Jahre spä­ter sollte er mit sei­nem Debüt­al­bum „Tro­din On“ sei­nen Durch­bruch schaf­fen und einen wich­ti­gen Grund­stein für die Reg­gae– und Dancehall-Bewegung bei uns in Deutsch­land schaf­fen. Gleich­zei­tig wurde er unter ande­rem als Sup­port von Freun­des­kreis immer bekann­ter. Aber nicht nur in Deutsch­land erfreute sich Gent­le­man immer mehr Popu­la­ri­tät. In Jamaika kom­men seine Plat­ten eben­falls gut an und er spielt in Kings­tons vor über 25.000 Men­schen. Durch seine Auf­ent­halte im Reggae-Paradies wird er Teil der Szene und kann sein Album „Jour­ney To Jah“ im Tuff Gong Stu­dio auf­neh­men und wird von Stars wie Bounty Kil­ler supportet.

Durch­bruch mit Con­fi­dence
Sein drit­tes Album „Con­fi­dence“ schafft es 2004 auf Anhieb auf Platz Eins der Album­charts. Zusätz­lich gewinnt Til­mann Otto 2004 und 2005 noch die Eins Live Krone als „Bes­ter Künst­ler“. Damit war der Durch­bruch end­gül­tig geschafft und Songs wie „Into­xi­ca­tion“ oder „Dif­fe­rent Pla­ces“ vom nach­fol­gen­den Album „Ano­ther Inten­sity“ wur­den zu gro­ßen Hits. 2005 grün­dete er außer­dem noch mit sei­nem Freund und Mana­ger Ste­phan Schul­meis­ter das Label „Bush­house Records“, beim unter ande­rem Mama­dees (Teil­neh­me­rin beim Bun­des­vi­sion Song Con­test 2004) unter Ver­trag ist.

Diver­sity – Der Name ist Pro­gramm
2010 erscheint mit Diver­sity das erste Album beim einem Major Label, Uni­ver­sal. Wie schon bei den letz­ten Alben erfin­det sich Gent­le­man auch bei die­sem wie­der völ­lig neu. Schon „Jour­ney To Jah“ klang völ­lig anders als „Con­fi­dence“ und „Ano­ther Inten­sity“ ähnelte kei­nem der Vor­gän­ger. Berei­chert durch die Sup­por­ter wie Patrice oder Cas­san­dra Steen und getrie­ben durch sei­nen Lust auf Musik sprüht Diver­sity vor Far­ben und Viel­falt. Pro­du­zierte wurde das Album von dem jamai­ka­ni­schen Regler-Guru Dono­van Ben­nett alias „Don Cor­leon“. Die­ser hat schon mit Rihanna und Sean Paul zusam­men­ge­ar­bei­tet. Ihm ist es auch zu ver­dan­ken, dass Köln und Kings­ton musi­ka­li­sche Nach­bar­städte auf einem Album gewor­den sind. Von Roots-Reggae bis Dance­hall fei­ert Diver­sity jede musi­ka­lisch erdenk­li­che Rasta-Party.



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