Grünes Papier: Grau oder weiß?

Deutsch­land gehört zu den fünf größ­ten Papier­kon­su­men­ten welt­weit. Mehr als 230 Kilo­gramm des Zell­stoff­pro­dukts ver­braucht jeder Deut­sche im Jahr. Das belas­tet die Res­sour­cen des blau-grünen Pla­ne­ten erheb­lich. Zum Glück ist „grü­nes“ Papier heute eine ernst­hafte Alter­na­tive für Pri­vat­leute und Unternehmen.

Sehn­süch­tig denke ich an die­sem Mon­tag­mor­gen an das ver­gan­gene Wochen­ende: in der Fern­seh­zeit­schrift rät­seln, dazu ein Stück Scho­ko­lade, das Kino­pro­gramm in der Lokal­zei­tung stu­die­ren, in den Wer­be­pro­spek­ten der Dis­coun­ter schmö­kern, Stadt-Land-Fluss spie­len und Kuchen vom Bäcker holen – all das gehört für mich zu einem gemüt­li­chen Sams­tag Nach­mit­tag. Und da hin­ter­her alle Ver­pa­ckun­gen im gro­ßen Alt­pa­pier­kar­ton unter der Spüle lan­den, fühle ich mich gar nicht mal schlecht dabei.

Die Sache hat nur einen Haken: Nur wenn mein Alt­pa­pier wie­der in der Papier­her­stel­lung zum Ein­satz kommt, haben wir wirk­lich etwas für unsere Welt getan. Recy­ling­pa­piere zu kau­fen ist jedoch nicht immer leicht. Im Schreib­wa­ren­han­del lachen mich Malb­lö­cke mit nied­li­chen Tie­ren und Dru­cker­pa­piere in grü­nen Ver­pa­ckun­gen an, dazu noch Hin­weise wie „chlor­frei“. Das wirkt alles wun­der­bar ökolo­gisch, ist es aber nicht.

Chlor­freies Papier ist zwar weni­ger umwelt­schäd­lich gebleicht als her­kömm­lich behan­del­tes Papier, aber hin­ter die­sem Hin­weis ver­ste­cken sich viele schwarze Schafe, zum Bei­spiel sol­che, die statt Chlor mit dem genauso gif­ti­gen Chlor­peroxid blei­chen. Auch Hin­wei­sen wie „tro­pen­wald­frei“ sollte man kri­tisch gegen­über ste­hen. Denn häu­fig wer­den die Zell­stoffe dann von Plan­ta­gen bezo­gen, die auf zuvor kahl geholz­tem Regen­wald­land ste­hen. Und auch wenn das nicht der Fall ist: Andere Wäl­der sind genauso gefähr­det wie der tro­pi­sche Regen­wald und soll­ten nicht blind­wü­tig abge­holzt werden.

Hier sind Recy­cling­pa­piere die ein­zige Lösung, die sowohl für End­ver­brau­cher als auch für Unter­neh­men pro­blem­los funk­tio­niert. Das bekann­teste Umwelt­sie­gel, das Pro­dukte aus Recy­cling­pa­pier kenn­zeich­net, ist der Blaue Engel. Die­ser blaue Mann im Lor­beer­kranz steht für ver­läss­li­che Öko-Kriterien. Dane­ben kenn­zeich­net das „ÖKOPAplus“-Siegel Pro­dukte aus 100% Altpapier.

Recy­cling­pa­piere für das Büro sind dabei nicht mehr grau und unan­sehn­lich. Es gibt heute Pro­dukte, die einen Weiß­grad von 100% errei­chen. Ihre Lauf­ei­gen­schaf­ten unter­schei­den sich auch nicht von denen her­kömm­li­cher Pro­dukte: Recy­cling­pa­piere kön­nen zum Foto­ko­pie­ren und Faxen, im Laser­dru­cker, Tin­ten­strahl­dru­cker und Digi­tal­dru­cker pro­blem­los ein­ge­setzt wer­den. Sie eig­nen sich zur unter­neh­mens­in­ter­nen Kom­mu­ni­ka­tion genauso wie zur –exter­nen. Und hier schlum­mert ein gro­ßer Vor­teil von Recy­cling­pa­pier: Der Mehr­wert für Ihr Image! Ihre Mit­ar­bei­ter wer­den es Ihnen mit Loya­li­tät und Moti­va­tion dan­ken, wenn Sie zei­gen, dass Ihnen unsere Welt am Her­zen liegt. Und so wie das Umwelt­be­wusst­sein bei den Deut­schen steigt, steigt auch Ihr Image bei den Kun­den und in der Öffent­lich­keit, wenn Sie Pro­dukte aus Recy­cling­pa­pier verwenden.

Bei vie­len Online-Druckereien kön­nen Sie Ihre Print­pro­dukte auf Recy­cling­pa­pier erstel­len las­sen. Flyerpilot.de bie­tet zum Bei­spiel an, Ihr Brief­pa­pier auf 80g Recy­cling­pa­pier zu dru­cken. Die­ses kos­tet nur wenige Euro mehr als das ent­spre­chende weiße Off­set­pa­pier und ist genauso 4/0-farbig bedruck­bar. Tes­ten Sie selbst – und mer­ken sie kei­nen Unterschied!



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