Pop-Art: „Bunt, schrill, schräg und trivial“

Mitte der 1950er Jahre ent­stand sowohl in den USA als auch in Eng­land eine Kunst­rich­tung, wel­che bald zur vor­herr­schen­den, künst­le­ri­schen Aus­drucks­weise avan­cierte: Pop-Art. Dabei wird Pop-Art gerne als Antikunst bezeich­net, sie wen­det sich Tri­via­lem und All­täg­li­chem zu. Bil­der, in denen meh­rere Ebe­nen schwe­ben, deren Aus­sage sich erst nach inten­si­ven Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit Künst­ler und Bild erge­ben, sind die­ser Stil­rich­tung fremd. In Wer­ken, wel­che der Pop-Art zuge­schrie­ben wer­den, sind alle dar­auf abge­bil­de­ten Ele­mente real und erkenn­bar. Tie­fen­dar­stel­lun­gen wer­den meist nicht ver­wen­det, die dar­ge­stell­ten Objekte oder Per­so­nen wer­den flä­chig gezeigt. Klare Far­ben, Linien und — vor allem bei Comics – Umran­dun­gen, ver­lei­hen den Bil­dern scharfe Konturen.

In Eng­land gilt Richard Hamil­ton als Begrün­der die­ser Kunst­rich­tung. Seine Col­lage „Just what is it that makes today’s home so dif­fe­rent, so appealing?“ ent­hielt alle typi­schen Merk­male die­ser Kunst­rich­tung und galt damit in Eng­land als ers­tes Werk der Pop-Art.

In den USA ver­stand man Pop-Art als bewusste Abkehr vom Expres­sio­nis­mus. Die Werke und Bil­der waren direk­ter und unver­hoh­le­ner als in Eng­land. Sieb­dru­cke von Andy War­hol oder Roy Lich­ten­steins Comic-Bilder erran­gen bald inter­na­tio­na­les Auf– und Anse­hen.  Wenige Jahre spä­ter, in den frü­hen 60er Jah­ren, erreichte diese neue Art, sich über Kunst aus­zu­drü­cken, auch Europa. In Aus­stel­lun­gen und Museen konn­ten die Men­schen pop­pige, kunst­volle Werke bestaunen.

Die Kom­bi­na­tion aus Kunst und Bana­lem, aus meis­ter­haft Krea­ti­vem und All­täg­li­chem, lässt auch heute viele nicht unbe­rührt. Sowohl Künst­ler als auch Kunst­lieb­ha­ber sind nach wie vor von die­ser Rich­tung fas­zi­niert. Natür­lich pro­du­zie­ren wir auch eure Pop-Art-Kunstwerke auf hoch­wer­ti­gen Keil­rah­men.



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