Autodidaktisch erlernt, prägten seine Aufnahmen den Fotojournalismus wie kaum ein anderer Fotograf es vermochte. Anlässlich seines 80.Geburtstags zeigte der Berliner Martin-Gropius-Bau letztes Jahr im Frühjahr die bisher umfangreichste Ausstellung seiner Fotografien: Klassische Reportagen wie auch Porträtserien eines halben Jahrhunderts waren in der großen Werkschau zu bestaunen.
Robert Lebeck
Die Karriere von Robert Lebeck begann mit einem Geschenk: die Kamera. Der damals 23-Jährige begann damit, andere Menschen zu fotografieren und schaffte es mit einem Porträtfoto von Konrad Adenauer prompt auf die Titelseite einer Heidelberger Lokalzeitung. Allerdings: Der Lohn dafür war mau. Mit seinem Riecher für Chancen und Möglichkeiten schickte er seine Fotos fortan an die richtigen Adressen: Illustrierte zahlten damals weitaus mehr für derlei Aufnahmen und so stand schon bald fest, für wen der Fotoreporter in Zukunft arbeiten wollte. Von da an ging es steil bergauf. Büroleiter der Zeitschrift „Revue“, Fotoreporter für „Kristall“, Reporter in New York, später Chefredakteur von „Geo“. Robert Lebeck war nicht aufzuhalten.
Starke Motive
Hunderte von Bildreportagen und zahlreiche Bildbände gehören zu den großartigen Leistungen des Fotografen. Dabei legte er immer großen Wert auf Staatsmänner und Künstler. Denn Robert Lebeck wusste, dass derartige Motive und Aufnahmen sehr gefragt waren und sind und immer auf Interesse stoßen. Er verwendet das Medium Fotografie wie kein Zweiter. Er erzählt durch die Kamera. Seine Reportage „Afrika im Jahre Null“ verhalf ihm zum endgültigen Durchbruch und gilt auch heute noch als eines seiner bedeutendsten Werke. Es wurde zu seiner Visitenkarte. Wer sich einen kleinen, aber feinen Eindruck seiner Fotosprache machen möchte, sollte sich diese Seite nicht entgehen lassen: http://www.lebeck.de














