Der Alptraum: Der Prospekt ist im Prinzip fertig zum Upload, da meldet sich die Festplatte mit einem lauten Klackern. Das Geräusch des Todes, alle Arbeit ist verloren – wenn man kein Back-up hat. Gut hat es, wer zum Beispiel über Time Machine seine Daten sichert, zusätzlich bietet sich aber auch ein einfacher und kostenloser Weg an, zumindest die wichtigsten Dateien zu sichern: Online-Speicher. Warum man auf Dropbox nicht mehr verzichten möchte und wie man seine Daten bombensicher vor fremden Augen schützt, das zeigt flyerpilot.de in zwei Teilen.
Die Datensicherung ist nur ein Aspekt von Dropbox: Der Online-Speicher versteht sich als zentraler Platz für Daten, auf die man Zugriff haben möchte und muss. Über Rechnergrenzen hinweg lassen sich diese synchronisieren, die Software dazu gibt es für Mac, PC, Linux und Mobiltelefone wie das iPhone. Anwender müssen sich zuvor auf der Webseite dropbox.com registrieren und die passende kostenlose Software laden und installieren.
Nach dieser Prozedur stehen einem 2 Gigabyte Speicherplatz kostenlos zur Verfügung, über Anwerbung von weiteren Dropbox-Anwendern lassen sich diese um jeweils 250 Megabyte erweitern. Wer mehr braucht, muss zahlen: 50 Gigabyte kosten 10 US-Dollar im Monat, 100 Gigabyte belasten das Portemonnaie mit 20 Dollar.
Die Online-Übersicht …
… und die Einstellungen über die Menüzeile
Auf dem Mac bedient man Dropbox über ein Icon in der Menüleiste. Zudem erscheint im Finder in der Seitenleiste der Ordner „Dropbox“, in den man Dateien einfach wie auf der Festplatte „hineinwirft“. Eine Internet-Verbindung vorausgesetzt, geht es dann auch schon los: Die Software überspielt die Dateien von dem Ordner auf den Online-Speicherplatz beziehungsweise synchronisiert Änderungen. Das ist auch eine Besonderheit des Dropbox-Systems, denn die Software überspielt nur, was sich verändert hat — das spart mächtig Bandbreite.
Auch Freunden kann man Zugriff auf den Online-Ordner gewähren
In der nächsten Version soll der Anwender aber auch auswählen können, mit welchen Geräten man Dateien synchronisieren will. Das nennt sich dann „selektive Synchronisation“. Einen Termin nennt der Hersteller noch nicht.
Ein Nachteil des Online-Speichers sei aber nicht verschwiegen: Man vertraut eventuell sensible Daten dem Anbieter an. Mit einer Verschlüsselung lassen sich die Daten aber schützen, auf dem Mac kann man hierfür ein virtuelles Laufwerk anlegen und „bombensicher“ absichern. Wie das geht, das zeigen wir dann im zweiten Teil.

















