Microembossing: Druckveredelung par excellence

Hört man Micro-Embossing, denkt man an auf­wen­dige Ver­ede­lun­gen von edlen Pro­dukt­ver­pa­ckun­gen. Aller­dings eröff­nen viel­fäl­tige Mate­ria­lien und Effekte ein sehr brei­tes und umfang­rei­ches Anwen­dungs­spek­trum. So kön­nen mit­hilfe die­ser Tech­nik zum Bei­spiel auch Buch­rü­cken und –ein­bände zu einem sehr aus­ge­fal­le­nen und ein­zig­ar­ti­gen Stück avan­cie­ren. Den­noch wird die­ses Ver­fah­ren gerade bei hoch­wer­ti­gen Mar­ken und deren beson­de­ren und ein­ma­li­gen Prä­sen­ta­tion gerne ange­wandt. Denn Mar­ken wol­len erlebt wer­den. Um nach­hal­ti­gen Ein­druck zu hin­ter­las­sen, ist es not­wen­dig, viele Sinne anzu­spre­chen. Die Marke als Erleb­nis zu plat­zie­ren und zu för­dern wird mehr und mehr zu einem aus­schlag­ge­ben­den Erfolgsfaktor.

Druck­ver­ede­lungs­ver­fah­ren, wel­che Pro­dukte sowohl optisch, akus­tisch wie auch hap­tisch — teil­weise sogar olfak­to­risch — greif­bar machen, erfuh­ren daher in den letz­ten Jah­ren ver­mehrt an Bedeu­tung. Die Tech­nik des Micro-Embossing beschreibt dabei ein Ver­fah­ren des Prä­ge­fo­li­en­drucks, wel­ches zwi­schen Plan– und Struk­tur­prä­gung ange­la­gert ist. Spe­zi­al­werk­zeuge erzie­len dabei auf Prä­ge­fo­lien feine und prä­zise Ober­flä­chen­ver­for­mun­gen. Druck­werk­zeuge, wel­che mir Mikro­struk­tu­ren ver­se­hen sind, bre­chen dabei die Ober­flä­chen der Folie auf.

Der Effekt, wel­cher bei sol­cher­lei bear­bei­te­ten Ober­flä­chen ent­steht, ist ver­blüf­fend: Je nach Betrach­tungs­win­kel bricht das ein­fal­lende Licht auf der Ober­flä­chen­struk­tur anders. Mit jeder Betrach­tung und ver­än­der­ter Licht­bre­chung ent­steht so ein etwas ande­res, holo­gra­fisch wir­ken­des Bild. Auf­merk­sam­keit ist so garantiert.

Neben ein­zig­ar­ti­gen Effek­ten und auf­se­hen­er­re­gen­den Struk­tu­ren hält Micro-Embossing einen wei­te­ren Vor­teil bereit: In Zei­ten der Mar­ken­pi­ra­te­rie bie­ten der­lei bear­bei­tete Ober­flä­chen eine ein­ma­lige Struk­tu­rie­rung, wel­che somit als ein „ein­zig­ar­ti­ger Fin­ger­ab­druck“ fun­giert und vor Nach­ah­mung schützt bzw. als Unter­schei­dungs­kri­te­rium zwi­schen Ori­gi­nal und Kopie fun­gie­ren kann.



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